Bodensee-
Träume

Fundstücke, Geschichten und Tipps für Bodenseefans

Samstag, 4. Februar 2017

Nur noch 15.000 Jahre ...





... und es ist Schluss mit dem Bodensee. Nur gut, dass das noch eine Weile dauert. Doch der Sedimenteintrag durch die Zuflüsse, vor allem den Alpenrhein, sind so gigantisch, dass sich der Bodensee sukzessive verkleinert.

Das staatliche Projekt "Tiefenschärfe" hat unserem geliebten See in sein Bett geschaut: Millionen von Messpunkten durch Fächerlote ergeben fantastische Einblicke in das, was wir nicht sehen können - den Grund des Bodensees.

Die News: An seiner tiefsten Stelle ist der Bodensee 251,1 m tief, nicht 254 m. Es gibt Unterwasserlawinen und Abrutsche, die den Seeboden formen. Und der Schiffsbetrieb hinterlässt durch die Motorantriebe und Wellen Spuren im Sediment, z. B. Aushöhlungen bei den Schiffsanlegestellen.

Außerdem liegen zahlreiche Wracks auf dem Seegrund, aber die werden wegen Raubtauchern nicht veröffentlicht.

Wer mehr wissen will, informiert sich hier.